
Freude brach aus bei Ionela Ghenea, Schülerin der Musikschule der Hofer Symphoniker in der
Gitarrenklasse Jens Gottlöber, als sie ihr Ergebnis beim diesjährigen Carl Schröder Wettbewerb 2026 erfuhr: Sie hatte sich 21 Punkte und das Prädikat „Mit sehr gutem Erfolg“ erspielt. Auch bei Sina Gemeinhardt war die Freude groß: Sie erspielte sich 20 Punkte und das Prädikat „Mit gutem Erfolg“. Sie ist Schülerin in der Musikschule des Landkreises Hof und wird dort ebenfalls von Jens Gottlöber unterrichtet.
Ionela Ghenea verzauberte die Juroren mit ein Walzer in D-Dur von Ferdinando Carulli, gekonnt muszierte sie mit fein abgestufter Dynamik das tänzerische Stück. Bei den zwei Etüden des Kubanischen Gitarristen Leo Brouwer gelangen ihr die komplexen Rhythmen und die melodiösen Bässe hervorragend.
Abschließend überzeugte Ionela Ghenea mit „Havanna“ – dem Welthit von Camila Caballo. Sina Gemeinhardt musizierte virtuos das „Air Montagnard, Thema mit Variationen“ von Matteo Carcassi, sowie romantisch verträumt „Halleluja“ von Leonard Cohen und überzeugte so die Jury von ihrem Können.
Der Carl Schröder Wettbewerb wird jährlich im Sondershausener Schloss durgeführt und ist für alle Instrumente offen. Ein besonderes Highlight ist der Wertungsraum – der sogenannte Blaue Saal des Schlosses. Der Tonkünstlerverband Hochfranken e.V. gratuliert mit großer Freude den beiden Gitarristinnen sowie ihrem Lehrer Jens Gottlöber zu diesem schönen Erfolg im Nachbarbundesland Thüringen! Mögen noch viele weitere Ehrungen folgen! Herzlichen Glückwunsch!
